21.12.2012
Categories: Allgemein, Belletristik, Maya Kalender - Tags: 2012, 21.12.2012, BewusstseinOb dieses Datum so schicksalhaft ist, wie es einige Maya-Kenner, viele Esoteriker und sonst noch ein paar Profithaie behaupten?
Das Datum des 21.12.2012 ist die Erfindung eines wahnhaften Maya-Freaks, sagt der Rat der Ältesten der heute lebenden und praktizierenden Maya-Gemeinde in Guatemala. Bedeutet das Ende des Maya-Kalenders wirklich den Weltuntergang? Auch das bestätigen die Schamanen in keinster Weise. Ganz im Gegenteil, sie plädieren für Vertrauen, Zuversicht und Achtsamkeit. Don Alexandro ist Kopf und Sprecher der Maya-Ältesten und adressiert die ganze Menschheit. http://www.youtube.com/results?search_query=don+alejandro+maya&search_type=&aq=1&oq=don+ale
Es gibt viele Thesen und Hypothesen zu der Endzeit und der Terminierung des Maya- Kalenders. Die für mich aussagekräftigsten kommen aus der Ecke von Dr. Carl Johan Calleman www.calleman.com. Calleman nimmt eine wissenschaftliche Annäherung zum Thema und erbringt höchst interessante Hin- und Nachweise zu den Maya-Prophezeiungen. http://www.youtube.com/watch?v=wshoJr61UR0
Nur brauchen wir denn überhaupt ein Datum für einen Weltuntergang. Müssen wir nicht viel eher die Frage stellen, ob wir nicht selbst Hand anlegen und die Erde, unser Leben aufs Höchste missbrauchen – und in einem rasanten Tempo in die Knie zwingen? Steht uns das Chaos wirklich erst bevor oder sind wir längst mittendrin?
Natur, Menschen, Zivilisationen, Wirtschaft und Politik, alles dreht hochtourig und keiner weiss, wie viel es noch braucht, bis wir die Kontrolle ganz verlieren. Nein, das ist kein Schwarzmalen – das ist nur hinschauen, wahrhaben und sich selbst nicht mehr täuschen oder den anderen etwas vormachen.
Zum Glück drehen auch die Räder der “Weltverbesserer” schnell – und sie vermehren sich zunehmend. Das ist es, worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen, unsere Ressourcen hinführen müssen. Es gibt wunderbare Strömungen, die deutlich zeigen, dass viele Menschen in der Umkehr sind. Nehmen wir Barack Obama und seine Frau Michèle – auch wenn die beiden nicht für alles eine schnelle Lösung durchsetzen können - selbst wenn der Präsident massiv unter Druck ist und Fehlentscheidungen trifft - die beiden legen neue Massstäbe vor, was die innere Haltung zu Nachhaltigkeit und Menschlichkeit angeht. Ausserdem, wussten Sie, dass heute in München, Zürich, Amsterdam, London und New York mehr Leute ins Yoga, ThaiChi, QiGong oder in Meditationsgruppen gehen als in den Kraftraum? Ist Ihnen aufgefallen, dass Sie im Bekanntenkreis heute ohne Weiteres über Spiritualität oder Esoterik sprechen können und immer ausnahmslos jemanden finden, der sich auch gerade auf den Weg gemacht hat ?
Der Weg aus den Dogmen und weg von veralteten Paradigmen nach innen ist sicherlich ein guter, wenn ich als Indivium eine Umkehr weg von Narzissmus, Genusssucht, Macht und Unterwerfung hin zu Integrität, gerechter Verteilung, Hingabe und tiefen, menschlichen Verbindungen suche.
Mein Roman “IRRTUM 2012″ erzählt die Geschichte zweier Menschen, einer Frau und einem Mann, in ihrer Lebensmitte, der eine ist aus Berufung, der andere aus Angst und Ohnmacht mit diesen Fragen konfrontiert – Drama, Liebe, Kampf, Erfolg und Misserfolg sind die Zutaten, die als Gefäss für die Sinnfragen für Spannung und Unterhaltung sorgen.
Monica Camuglia, Autorin
