Rezension Perlen der Maria Magdalena

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Die fiktive Liebesgeschichte ist geschickt verwoben mit gut recherchierten Fakten aus der afghanischen Wirklichkeit im Jahr 2010 und spielt an authentischen Schauplätzen in Zürich, Teheran und auf Sizilien. Julias Gespräche über Macht und Unterwerfung und die Frage nach einem gerechtfertigten Krieg, die Liebe und das Leben schlechthin sind tiefschürfend und packend, die sachlichen Informationen erhellend. Die Spannung wird bis zum Schluss des Buches getragen von der prickelnden Liebesgeschichte zwischen Stan und Julia, und Camuglias leichtfüssiger Erzählstil nimmt den Leser mit bis zur letzten Seite, so dass sich auch, wer sich nichts aus Politik macht, der Afghanistan-Frage annähert. Ein dichtes, absolut lesenswertes Buch.

Martina Gyger, freie Journalistin, Meilen, August 2011

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