Archive for category: Maya Kalender

Es geht auch ohne den grossen Knall

Categories: Echo IRRTUM 2012, Maya Kalender - Tags: , , , ,

Interview: “Es geht auch ohne den grossen Knall.”

Glaubt man den Schwarzmalern, geht die Welt in zwei Jahren unter. Das glaubt Monica Camuglia jedoch nicht. Sie stützt sich nicht nur in Ihrem Buch IRRTUM 2012 auf andere interessante Theorien.

Klick hier für Interview in den Obersee Nachrichten Camuglia Monica Irrtum 2012_2010-12-30

Maya Irr- und Reichtümer

Categories: Maya Kalender, Wissenschaft - Tags: , , , , , , ,

Der erste Irrtum ist, dass die Maya den Weltuntergang prophezeit haben sollen. Und der zweite Irrtum ist, dass an diesen Maya-Geschichten nichts dran ist. Und wie steht es mit den Reichtümern?

Als Autorin von dem Roman „IRRTUM 2012“ habe ich Monate lang recherchiert und erstaunliche, wissenschaftlich fundierte Hinweise gefunden, die mich fasziniert haben. Die Maya waren hervorragende Astrologen. Sie sind ausserdem bekannt für ihre mathematischen Fähigkeiten, für ihre Hellsichtigkeit, für ihr politisches System, die Baukunst und ihren Kalender, der über Leben und Entwicklung in allen Bereichen regierte. Gemäss historischer Forschung hatten die Maya ihre Blütezeit von  400 v.Chr. bis 900 n.Chr. Nach dem 9. Jahrhundert begannen die Stämme sich untereinander gegenseitig zu bekämpfen und zu schwächen. Die Spanier mit Hernàn Cortés am Steuer, die im 16. Jahrhundert in Mexico landeten und zuerst als die prophezeiten Götter betrachtet wurden, führen noch in Friedenzeiten eine Grippe ein, wogegen die Maya keine Abwehrkräfte hatten und reihenweise umkamen. Die Vernichtung des hochentwickelten Urvolkes der Maya und Azteken war für die Streitkräfte der Spanier keine hoffnungslose Sache. Nach wenigen Monaten brutaler Schlachten war der Sieg auf der Seite der Spanier. Auf Anweisung der Kirche wurden fast alle schamanischen Zeugnisse systematisch vernichtet. Es wird vermutet, dass es nur drei Schriften nach Europa geschafften haben. Die für die Decodierung ihrer Symbolschrift wichtigste liegt im Geschichtsmuseum in Dresden, eine in Madrid und eine wird im Vatikan vermutet. Weitere Zeugnisse sind die Steinpyramiden in Zentralamerika, vornehmlich in Yucatan. Viele Geschichts- und Religionsforscher haben sich vor allem in den letzten 20 Jahren mit dieser alten Kultur eingehend auseinandergesetzt und sind auf erstaunliche Ergebnisse im Kontext mit Evolution gekommen.

Darvinismus im Handshake mit der Urknall Theorie ist die heute meistverbreitete, wissenschaftlich begründete, evolutionäre Theorie, die Leben und Entwicklung im Universum erklärt. Die Göttliche Schöpfungsgeschichte scheint somit von den Materialisten und Realisten widerlegt zu sein. Aus dieser Sicht ist das Göttliche naiver, Trost spendender und moralisch zügelnder Aberglaube oder konstruierte Projektionen, wie es zum Beispiel Psychologen mit Vorliebe nennen. Seit 150 Jahren streiten religiöse Führer mit Darvinisten um diese Frage. Maya-Experten wie Dr. Carl Calleman, ehemaliger Krebsforscher und Berater der WHO, finden in den Erkenntnissen, die im Zusammenhang mit den Forschungsarbeiten um den Maya Kalender gewonnen werden konnten, eine spannende und hoch brisante Antwort auf diesen Konflikt.

Es scheint, dass der Maya Kalender eine neue Sicht auf diese Kontraverse anbietet. Er liefert einen eminenten Hinweis darauf, dass diese Entwicklungen nicht zufällig und zwecklos stattgefunden haben und weiterhin stattfinden werden, sondern dass eine Ordnung und somit ein Plan darunter liegt, der einem bestimmten Zweck dient. Ein System, das die Entwicklung von Mensch, Natur, Gesellschaft und Technik in ein Zeitraster stellt, welches ein bestimmtes Muster aufweist, welches in der letzten Konsequenz zur Vollendung des höchsten Bewusstseins führt – das des Menschen. Interessanterweise gibt es ähnliche Aussagen in allen religiösen Strömungen, in der Bibel ist es die Offenbarung, die den vollendeten Menschen und das Paradies auf Erden voraussagt. Sind das wirklich nur naive Projektionen?

Wollen wir dieser These experimentell nachgehen, zwingen sich unter anderem folgende Fragen auf: Wie soll dieser vollendete Mensch aussehen? Ist es ein Mann oder eine Frau und wird es auch weiterhin von beidem geben? Die Maya reden von einem Ausgleich von weiblichen und männlichen Energien auf eine harmonische Art und Weise. Ist unser Bundesrat ein Zeichen dafür?

Holen wir noch etwas aus. 1960, also erst vor wenigen Augenblicken, wenn man das aus der Perspektive der Menschheitsgeschichte betrachtet, wurde die „Big Bang“ Theorie entwickelt: Zuerst sei nichts gewesen, sagten die Forscher. Dann vor ungefähr 15 plus minus 5 Milliarden Jahren hätte  sich eine extreme Dichte auszudehnen und zu erhitzen begonnen, bis ein grosser Feuerball entstand, der so heiss wurde, dass Energie und Masse nicht sichtbar waren. Die vorher vereinten Grundformen der Physik, nämlich Gravität, Elektronmagnetismus und die starken und die schwache atomare Kraft waren jetzt separiert. Auch wenn sich die Wissenschaftler in dieser Entwicklung einig sind, gibt es keine abschliessende Antwort auf die Frage, wie und warum diese Phase begonnen und warum sie wieder aufgehört hat. Wie ein dermassen komplexes und komplettes System für Natur und Menschheit entstehen konnte, blieb bis hin zu dem heutigen Dasein sowohl von Physikern als auch von Astronomen unbeantwortet. Das Geheimnis hinter all den physikalisch erklärbaren Gesetzen, die Schönheit und der Perfektionismus in Form von Natur und Bewusstsein bleibt mystisch.

Es scheint tatsächlich, allen biologischen und physikalischen Erklärungen zum Trotz, eine Art Ordnungsprinzip zu existieren, sagen vor allem Geisteswissenschaftler, Mystiker und spirituelle Gelehrte, aber nicht nur. Die Umwandlung von einem homogenen in ein heterogenes, geordnetes System erklären die klassischen Physiker zwar als zufällige Bewegung. Je mehr jedoch geforscht wird und je mehr wir wissen, desto näher kommen die Wissenschaftler jedoch auch selbst an die Grenzen, die Grenzen der Wissenschaft nämlich. Weltanschauung ist wieder verstärkt eine Frage der Philosophie oder des Glaubens und Vertrauens.

Wenn wir zu dem Schluss kommen, dass Leben weder Zweck noch Ziel hat, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Macht, Genuss und Konsum unsere Lust am Leben vermeintlich am meisten fördern, und es ist auch nicht weiter verwunderlich, dass immer weniger Menschen bereit sind, über sich selbst hinaus Verantwortung zu übernehmen. Natürlich reden wir auch von sozialem Ausgleich und Humanität, aber wer will sich da noch engagieren, wenn sowieso alles keinen Zweck hat. Diese nüchterne Betrachtungsweise könnte dem Planten Erde mehr schaden als nützen. Ausserdem kann ich bei Hedonisten und Narzissten weder Gelassenheit noch inneren Frieden feststellen. Die rasant steigende Zahl von Selbstmorden, Burn-out Symptomen und Depressionen hingegen überrascht nicht.

Machen wir einen Seitensprung zu einer ganz jungen Entdeckung. Im Jahr 2003 finden Astronomen der NASA eine Achse im Weltall. Sie nennen sie unglücklicherweise „the Aacis of Evil“. Was zuerst ein Witz hätte sein sollen, hat sich als Name leider etabliert. Im Deutschen nennt man sie die Zentrale Achse. Sie ist schätzungsweise eine Million Mal gösser als die Milchstrasse, in der unser kleiner Planet aufgehoben ist. Um diese Achse scheint sich das ganze Universum zu organisieren und zu drehen.

Dr. C.J. Callemann schreibt in seinem Buch „The Purposeful Universe“: Aus meiner Sicht ist die Zentrale Achse das organisierende Element unseres Universums. Diese Achse könnte dem Lebensbaum der Maya Kultur und vieler anderer alten Kulturen entsprechen. Von diesem Lebensbaum würde Leben und Entwicklung im Rahmen eines intelligenten Plans energetisch gesteuert. Eine Erkenntnis, die in allen alten Kulturen und auch in allen Religionen ihr Fundament hat und unangefochten ist und es meist „das Göttliche“ genannt wird.“

Selbst die Relativitätstheorie von Albert Einstein, die das Fundament von Raum und Zeit mathematisch erklären, werden hinter geschlossenen Türen in Bezug auf Endgültigkeit und Ganzheit  von Intellektuellen hinterfragt und das ganz unabhängig von den Weisheiten alter Kulturen. Calleman: Meine Meinung ist, dass die Zentrale Achse das vorausragende System ist, und dass die fundamentale Raum und Zeit Theorie des Universums auf der Theorie der zentralen Achse aufsetzen muss.

Denkt man Callemans Idee zu Ende, merkt man, dass der Darvinismuss und die Schöpfertheorie sich gegenseitig nicht ausschliessen, sofern man den Gedanken von Sinn und Zweck als Möglichkeit wieder einbezieht. Das würde grundsätzlich auch wesentlich besser zu den wissenschaftlichen Errungenschaften von Max Plank und seiner 1920 begründeten Quantenphysik passen, die unter anderem besagt, dass alles manifestierte Energie ist. Die Quantenphysik hat viele vermeintlich wissenschaftliche Tatsachen überworfen. Die Erforschung der Zentralen Achse wird möglicherweise mittelfristig in ähnlichem Masse Unruhe in den wissenschaftlichen Gremien stiften.

Nun zurück zu den Alten Maya. In ihrer Kosmologie generiert Hunab-Ku, der Lebensbaum, die polarisierenden Energiefelder im Universum. Er kreiert die unter sich kommunizierenden Organisationen auf den verschiedenen Ebenen von Leben und synchronisiert entsprechend der individuellen Prinzipien so oben wie unten. Arthur Koestler 1905-1983 Journalist und Schriftsteller, David Bohm 1917-1962, Quantenphysiker und Karl Przibram 1878-1973, Physiker sind namhafte Denker, welche ähnliche Theorien schon in den 60ger Jahren vorstellten, ohne es auf die Maya Kultur zurückzuführen, aus rein wissenschaftlicher Sicht.

Zu Grund und Datum des Endes des Mayakalenders gibt es verschiedene Theorien. Ich habe mich damit nicht all zu sehr aufgehalten. Mir scheint die Diskussion um Tage, Monate selbst mehrere Jahre nicht ausschlaggebend in einer Entwicklung von x-Milliarden Jahre. Ausserdem haben die Maya  keinen Weltuntergang prophezeit, sondern den Untergang des bestehenden, bestimmenden Systems. Und das findet aus der Sicht von Politologen, Soziologen und Neurologen längst statt. Die Frage stellt sich viel mehr, was kommt danach? Alle bisherigen Systeme hatten ihre Zeit und Zweck – aber was folgt dem Chaos, in dem wir stecken? Ist es denkbar, dass sich in der Wirtschaft hybride Modelle, die von sozialer Verantwortung und Wirtschaftlichkeit in ausgeglichenem Masse getragen sind, durchsetzen werden? Ist es denkbar, dass Naturwissenschaften und kontemplativen Wissenschaften sich die Hand reichen? Können wir uns vorstellen, dass sich aus dem Geschlechterkampf ein harmonisches „Sowohl als auch“ entwickelt? Es gibt genügend gute Beispiele dafür und lässt uns hoffen. Und würden sich diese Entwicklungen tatsächlich etablieren, dann wäre das ein Beweis, dass auch am Maya Kalender etwas dran ist. Nur, ist das so wichtig?

Dr. C. J. Callemann appelliert an unsere Verantwortung

Categories: Maya Kalender, Spiritualität, Veranstaltungen - Tags: , , , , ,

Auch wenn auf Grund seiner Maya-Studien die Energien für eine Wandlung der Gesinnung der Menschheit (weg von Macht und Gewalt, hin zu Ausgleich und Harmonie oder weg von der Ausbeutung der Naturschätze hin zum sorgsamen Umgang) günstiger werden, warnt Calleman vor Passivität. Ohne unseren Willen und Einsatz werden keine Wunder zu erwarten sein … Mehr zu seinen persönlichen Gedanken im folgenden Dokument…

Deutsch Konvergenz200210.dtsch Englisch Convergence 200210.engsh

Die Natur hat uns Menschen den freien Willen geben, Dinge zu tun oder zu lassen. Wir haben immer eine Wahl und damit verbunden die Verantwortung für die Konsequenzen unserer Gedanken, Worte und unseres Handelns. Mir gehen die Leute, die einfach Nichts tun als sich um ihren eigenen Kram zu kümmern uns sich rücksichtslos zu bereichern zunehmend auf den Keks. MC

Irrtum 2012 – Interview Teil 3/3

Categories: Maya Kalender, Spiritualität - Tags: , ,

(Fortsetzung von 15. Februar 2010)

Journalistin Blog 2012: Was macht Sie glauben, dass Transformation stattfindet? Innere oder äußeres Erleben? Eigenes Unbehagen, die politisch-ökonomischen Entwicklungen auf der Welt, Erlebnisse, Autoren, Visionen oder Eingebungen?

Autorin (MC) : Ich glaube gar nichts, wenn die den dogmatischen Glauben ansprechen. Jede Art von Glauben hindert uns Menschen den eigenen Geist wach zu halten, um sich vor Täuschung und Selbsttäuschung zu schützen. Sie fragen hier keinen Maya-Anhänger, sondern eine Roman-Schriftstellerin, die sich mit dem, was sie schreibt, intensiv auseinandersetzt. Aber ich gebe zu, dass die Thesen von Dr. Calleman über den Maya Kalender aus meiner Sicht sehr viel Sinn machen und viele meiner persönlichen Fragen beantwortet haben. Ich gebe auch zu, dass mich das Auseinandersetzen mit dem Maya Kalender, allem voran dem grossen Bild, persönlich verändert hat.

Journalistin: Was mich interessiert: Woher kommt das Vertrauen in eine völlig fremde Kultur – eine untergegangene Kultur – niemand mehr da, dem man fragen kann, den man mit den eigenen wachen Sinnen erleben kann. Warum glaubt man nicht mehr der Denkweise der eigenen Eltern oder Großeltern (man hört ihre Stimme, ihren Ausdruck, hat ein Bild davon, wie sie wirklich leben) – sondern der einer verstorbenen und weit entfernt gelebt habenden Gruppe von Menschen? Menschen, die zum Beispiel nach allem was wir wissen, regelmäßig ihre Mitmenschen als Götteropfer dargebracht haben?

MC: Das kann ich pauschal nicht beantworten. Ich bin in meinem Leben immer wieder auf reife aber auch junge Menschen gestossen, die für mein Verständnis sehr weise waren. Mir fällt das z.B. bei meiner sizilianischen Schwiegermutter auf. Sie hat keine Bildung, unterwirft sich bedingungslos dem Mann und weiss trotzdem auf gewissen Fragen kluge Antworten, für die ich mindestens 5 Bücher lesen musste, bis ich die selben Erkenntnisse hatte. Auch in der alten Literatur finden wir unzählige Stellen, die das gleiche oder ähnliches vertreten. So gesehen war dieses Wissen um Geburt, Leben, Tod und Wandel seit Menschengedenken vorhanden. Ich denke, wir haben vor lauter Konzepten und Methoden einfach vieles vergessen, was uns Menschen ausmacht. Und jetzt geht es darum, das Gute davon wieder freizusetzen. Es geht auf keine Fall darum, die Maya zu verherrlichen oder über andere Weisheiten zu erheben, es geht darum, wieder Sensibilität für Fragen und Antworten zu entfalten, die nicht rein rationaler Natur sind.

Journalistin: Alles, was man weiß, beruht auf teilweise erhaltenen Schriften und Interpretationen – das ist spannend und inspirierend – aber dem inbrünstig folgen?

MC: Das muss man gar nicht. Es reicht vollkommen, wenn man sich und das Umfeld wieder neu wahrnimmt, achtsam ist, bewusst wird, bewusst wählt und die eigenen Potentiale freisetzt. Ich orientiere mich persönlich mehr am Wissen der Psycho-Energie als an irgendeinem Glauben. Psycho-Energie erforscht psycho-dynamische Strukturen unserer Zeit und Gesellschaft, ihre Energiequellen und ihre Wirkungen in Körper, Seele und Geist. Das scheint mir persönlich der bessere Weg, für die eigene Entwicklung. Der Mensch von heute und morgen will nicht nach Anleitung leben, sondern verstehen und einen individuellen Zugang zu Spiritualtität finden. Und genau damit befasst sich diese wissenschaftliche Disziplin.  Ich meine, zum Beispiel um Gott und Christus weben sich tausend Geschichten, Lieder, Bilder – Feste wie Weihnachten. Und trotzdem tun sich viele schwer, daran zu glauben und vor allem danach zu leben. Die Interpretationen sind doch häufig pragmatisch.

Journalistin: Also die Frage muss lauten: Hat man verlernt zu glauben oder glaubte man bisher einfach das Falsche?

MC: Für mich ist die Frage, ob Vertrauen nicht besser ist als Glauben. Das Vertrauen auf Entwicklung, dass alles seinen Sinn hat und alles Transformation ist, hat mindestens mich im Leben weitergebracht. Ich habe Demut vor der Schöpfung entwickelt ohne die Wichtigkeit des Individuums und dessen Selbstverantwortung zu verkennen. Denn das, was wir, die Individuen, denken, sprechen und tun – schafft Zeitgeist und Gesellschaft und kreiert Realität.

Journalistin: Kommen Ihnen manchmal Zweifel an diesen Prophezeiungen (Transformation 2012) zu 2012?

MC: Was heisst hier Zweifel :-) Ich halte persönlich nichts von diesem Stigma um den 21.12.2012. Mein Roman heisst ja auch IRRTUM 2012. Aber ich bin überzeugt, dass wir in einem Wandel sind. Wie schnell oder langsam der sich vollzieht, entzieht sich sowohl meinen Kenntnissen als auch meinem Wunsch diese Kenntnis zu haben.

Journalistin: Nun haben Sie 2009 einen neuen Roman veröffentlicht. Er heißt “Irrtum 2012″. Wie kamen Sie darauf, einen Roman zum Thema 2012 zu schreiben?

MC: Das fing damit an, dass ich über ein Gespräch zwischen Dr. Dieter Broers und einem Maya-Kenner in YOUTUBE stolperte. Dann kaufte ich Bücher. Und zuletzt war es eines dieser Wunder. Es war mir einfach klar, dass ich das tun wollte, so klar, dass mich alle Widerstände nicht davon abhalten konnten.

Journalistin: Erzählen Sie uns bitte ganz kurz, worum es in dem Roman geht.

MC: Es geht genau um das was wir hier schon ein paar Minuten diskutieren. Was ist an dem Kalender dran? Sophia, die  Hauptfigur, eine Frau Ende 40 steht vor einem Scherbenhaufen und versucht Ordnung in ihr Leben zu kriegen. Der Leser erfährt mit der Figur, wie sich ihr Leben auf unverständliche Weise überwirft und wie sie es schafft, diese dramatischen  Ereignisse in den Kontext des weltweiten Chaos zu setzten. Die Geschichte Sophias zeigt, dass dieser Prozess des Loslassens und Neuordnens sowohl im Kleinen als auch im Grossen stattfindet, sprich Mensch, Natur, Systeme. Aber ich überlasse dem Leser viel Interpretationsraum. Der Roman soll unterhalten, evt. sensibilisieren aber keine Antworten auf irgend etwas geben. Die zweite Hauptfigur ist ein Professor, der sich aus Berufung mit dem Maya Kalender auseinandersetzt. Und dann gibt es ein besonderes Kind aber auch Liebe, Drama und ein klein wenig Philosophie.

Journalistin: Warum siedelt der Roman im Östlichen Mittelmeer?

MC: Der Roman beginnt auf einer verträumten Insel vor Sizilien, rein zufällig könnte man sagen – oder einfach deshalb, weil ich sie kenne und sie sich für das, was ich vor hatte, eignete. Dann spielt er in Zürich, weil ich diese Stadt am besten kenne. Eine Kamera fällt auf den Osten, weil die Ereignisse dort sehr viel mit der politischen Transformation zu tun haben. Das ist aber nicht die einzige Kamera auf turbulente Schauplätze. Eine andere ist auf USA, eine auf Naturkatastrophen und eine auf Pandemien gerichtet.

Journalistin: Sie sind Schriftstellerin und soweit ich es verstanden habe, ist Ihr großes Thema Spiritualität. Was bedeutet das für Sie? Wie kann man sich das vorstellen – spirituell – zu sein?

MC: Mein grosses Thema ist – Menschen, Leben und Entwicklung. Das beschreibt zugleich meine persönliche Spiritualität. Für mich ist es wichtig, dass Spiritualität individuell sein darf. Ich lehne jede dogmatische Haltung ab.

Journalistin: Sind wir zu sehr “down to earth”?

MC: “Down to earth” ist wunderbar – hier findet das Leben und die Entwicklung statt. Ich glaube nicht daran, dass endloses Meditieren uns weiter bringt, obwohl ich regelmässig meditiere. Der berühmte spirituelle Lehrer Jiddu Krishnamurti bringt das wunderbar auf den Punkt (Einbruch in die Freiheit, 30. Auflage 2007) Nirwana ist nicht mein persönliches Ziel – hingegen Herz und ein Blick auf die Fülle in uns und um uns, erfüllen mich zunehmend.

(Ende) Read more

2012-Interviews – Der 2012 BLOG

Categories: Maya Kalender, Wissenschaft - Tags: , , ,

Der 2012 BLOG: Nach Dieter Broers, Bio-Physiker und Autor von (R)Evolution, starten wir das Jahr 2010 mit dem 2012-Interview Nummer 4 von der Romanschriftstellerin Monica Camuglia.

Monica Camuglia ist die erste Frau unserer 2012-Interview-Reihe und hat vor Kurzem ihren Roman “Irrtum 2012″ herausgebracht. Sie steht dafür, dass man in den kommenden Jahren wieder Sensibilität für Fragen und Antworten entfaltet, die nicht rein rationaler Natur sind.

Interview hier

Irrtum 2012 – Interview Teil 2

Categories: Maya Kalender, Spiritualität, Wissenschaft - Tags: , , , ,

(Fortsetzung vom 7. Februar 2010)

Journalistin Blog 2012: Es steht 2012 also die Transformation des Bewusstseins an? Was heißt das?

Autorin (MC): Aus wissenschaftlicher Sicht kann ich ihnen dazu wenig sagen. Dazu gibt es aber von Neurologen, Biologen, Physikern, Geologen, Astrologen, Kosmologen und Philosophen genügend Anhaltspunkte. Was die Maya dazu sagen, entnehme ich vorrangig den Studien von Carl Johan Calleman, aber auch Dieter Broers. Dr. Calleman ist Biologe und hat die Bücher Transformation of Conciousness und The Purposeful Univers publiziert, hervorragende Werke, um die Maya besser zu verstehen. Sie erinnern sich noch an die Zahnräder? Das unterliegende System sind die 9 Unterwelten, diese Unterwelten sind in ihrer Energie dominat. Das heisst, sie setzen einen Rahmen von Entwicklungspotentialen und alle untergeordneten Zahnräder innerhalb dieser Unterwelt sind dieser zentralen Kraft untergeordnet. Die Erste davon begann mit dem Urknall und dauert über eine Milliarde Jahre. Und weil alle 9 Unterwelten letztendlich übereinander liegen, hört sie mit allen anderen zusammen am Ende des Kalenders auf, offenbar in Kürze also.
Read more

IRRTUM 2012 – Interview Teil 1

Categories: Maya Kalender, Wissenschaft - Tags: , , , , ,

Journalistin, Blog 2012: Was bedeutet Ihnen persönlich der Mayakalender?

Camuglia (MC): Bevor wir in den Maya Kalender abtauchen, ist es mir wichtig, klar zustellen, dass ich persönlich der Wissenschaft genauso zugewandt bin, wie irgendwelchen esoterischen oder spirituellen Konzepten. Aber ich bin allem voran ein neugieriger Mensch und urteile nicht, sondern beobachte und denke unter Umständen darüber nach und wenn es für mich wichtig ist, treffe ich für mich persönlich eine Präferenz.

Ich bin immer wieder erstaunt über die zunehmende Übereinstimmung der Wissenschaft mit anti-materiellen Ideen. Ich finde es ausserordentlich spannend, dass selbst die Wissenschaft vermehrt zu dem Schluss kommt, dass hinter all den biologischen und chemischen Konzepten letztendlich ein intelligenter Plan steckt, eine höhere Ordnung eben, die sich in anderen Worten auch in der Bibel und anderen spirituellen Quellen ausdrückt.

Sie haben also hier nicht primär eine Maya-Anhängerin vor sich, sondern eine Roman-Schriftstellerin, die sich für ihren ersten Roman dieses Thema gewählt hat und beim nächsten wird es ein anderes sein. Aber es ist schon so, dass ich von den Maya oder noch genauer ausgedrückt von den wissenschaftlichen Erkenntnissen gewisser Maya-Forscher  (u.a. Dieter Broers oder Carl Johan Calleman) fasziniert bin und keinen Deut daran zweifle, dass wir an einem evolutionären Quantensprung des menschlichen Bewusstseins angekommen sind.
Read more

Buchvernisage IRRTUM 2012 von Monica Camuglia

Categories: Allgemein, Belletristik, Maya Kalender, Spiritualität - Tags: , , , , ,

Der Roman “IRRTUM 2012″ ist erfolgreich. Die Skeptikerin, der Wissenschaftler, das 4-jährige Mädchen im Bann des Mayakalenders berühren und faszinieren. Statt Weltuntergang erscheint Licht am Horizont. Noch vor der geplanten Buchvernisage am 4. Februar kann die zweite Auflage initialisiert werden.

Buchvernisage 4. Februar, 18:30 Uhr, Villa Sunneschii in Stäfa an der Seestrasse im Kehlhof (gegenüber Kehlhofgarage).

Talk mit Urs Heinz Aerni, Literaturexperte, Anne Rüffer, Verlagsleiterin, und der Autorin. Lesung durch Lilly Friedrich, Schauspielerin.

Veranstaltungen

Categories: Belletristik, Maya Kalender, Veranstaltungen - Tags: , ,
Buchvernissage Donnerstag, 4. Februar 2010 19.00 Uhr
Talk mit der Autorin Monica Camuglia und Lesung mit der Schauspielerin Lilly Friedrich
Villa Sunneschii
Seestraße 156
Stäfa am Zürichsee
Eintritt frei
Die Hombrechtiker Schriftstellerin Monica Camuglia liest aus ihrem Erstlingswerk.
„IRRTUM 2012“
Ein realitätsnaher, spannender, intelligenter, aber auch menschlicher und feinfühliger Roman zum umstrittenen Jahr 2012.
Freitag, 29. Januar 2010, 20.00h
in der Gemeinde und Schulbibliothek Hombrechtikon
Eintritt Frei

Lesung von Monica Camuglia, Irrtum 2012

Categories: Allgemein, Belletristik, Maya Kalender, Spiritualität - Tags: , , , ,

Am 28. Januar liest die Schweizer Schriftstellerin Monica Camuglia vom Zürichsee aus ihrem Roman “IRRTUM 2012″ in der Bibliothek Hombrechtikon.

Türöffnung 19.30 Uhr. Lesung 20:00 Uhr. Buchkauf mit persönlicher Signatur möglich. Das Echo auf den Roman ist gross, es sind schon nach vier Wochen einige hundert Exemplare verkauft. Ein frühes Erscheinen könnte ein Vorteil für Sie sein. Die Plätze sind begrenzt.