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Vorwort
31. Dezember 2012, Filicudi. Die Welt ist nicht untergegangen, allerdings war es knapp, und es ist noch längst nicht ausgestanden. Die Vernichtung droht nicht, wie etwa prophezeit durch außerirdische Wesen, nicht durch niederprasselnde Sterne, nicht durch Atomkriege und auch nicht allein durch eine Reihe von Naturkatastrophen. Wir sind es, die Menschen, du und du und du und ich; Macht und Gier, Egozentrik und Genusssucht strömten über Jahrhunderte wie Gas aus einem Auspuff und löschten Leben ganz still und leise aus.

Wir machten in den letzten 60 Jahren das Chaos so gewaltig groß, dass inzwischen die Erde daran erstickt.

Wer hätte dieses »Downhill Race« verhindern können? Schenkt man dem ältesten Rat der Maya das Vertrauen, versteht man, dass dieses Chaos ein völlig logischer, ja sogar nützlicher und notwendiger Prozess ist, um der Entfaltung der bevorstehenden evolutionären Dimension eines menschlichen Bewusstseins überhaupt den erforderlichen Raum zu geben, eine völlig natürliche, vom Schöpfer so vorgesehene Entwicklung; der Kreislauf von Geburt, Leben und Tod, wozu also das Aufsehen? Aus dieser fatalen Perspektive betrachtet, bewegten sich die Erdenmenschen absolut planmäßig, ein Plan mit einer Zeitspanne von 16 Milliarden Jahren.


Coverfoto: © Sebastian Schubanz / Quelle PHOTOCASE

Die Autorin nimmt vorweg, dass die Welt nicht untergeht. Dann schweift sie zurück in das Jahr 2009 und lässt Sophia mit ihrer kleinen Tochter und Nathan durch die Zeit dazwischen reisen. Sie distanziert sich dadurch ganz klar von dem apokalyptischen Szenario und legt den Fokus zuerst auf Chaos und Instabilität und dann auf Wachstum und Entwicklung. Es ist eine spannende Handlung, informativ und intellektuell inspirierend.

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