LiebeWille – das Zauberwort für Verantwortung und Nachhaltigkeit
Categories: Spiritualität, Wissenschaft - Tags: Bewusstsein, Spiritualität, Transformation, VerantwortungEine Analytische Betrachtung der Liebe, ganz nüchtern betrachtet.
You are what your deep, drivng desire is. As your desire is, so is your will. As your will is, so is your deed. As your deed is, so is your destiny. Brihadaranjaka Upanishad IV.4.5
<Du bist, was Dein tiefster innerer Wunsch ist. Dein Wille richtet sich nach Deinem innersten Wunsch, die Tat nach dem Willen und das Schicksal nach Deinen Taten.>
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Psychosynthese, begründet von Roberto Assagioli, Florenz 1970 – UND – Psychoenergie begründet von Angelika Reutter, Zürich 2011
Literatur: Typologie der Psychosynthese, Die 7 Grundtypen, Robert Assagioli, Deutsche Übersetzung 1992 / Werde was du bist, Selbstverwirklichung durch Psychosynthese, Piero Ferruci, 1986 / Die Schulung des Willens, Grundlagen der Psychosynthese, Roberte Assagioli, 10. Auflage 2008
Im Zentrum der Psychosynthese ist der WILLE. Das Herzstück der Psychoenergie ist die Herzenskraft. Der Begriff LiebeWille gibt es in beiden Konzepten. Aber die treibende Kraft kommt bei der Psychosynthese aus dem Kognitiven und bei der Psychoenergie aus dem Herz-Chakra, oder dem Nervenzentrum im Solar Plexus. Die Psychoenergie baut auf der Psychosynthese auf und ergänzt mit dem spirituell fernöstlichen, aber aus der Jesus-Liebe im Christlichen, der Tiefenkraft aus dem Herzen. Liebe ist Gott, Gott ist Liebe.
Psychosynthese
Assagioli schreibt bereits in den 80iger Jahren: Der psychische Zustand des heutigen Menschen liegt im Vergleich zu den Menschen im Altertum weit unter dem materiellen und technischen Zustand, was letztendlich Ursache des heutigen desolaten Chaos ist.
Wir haben zwar Macht über Natur erworben, aber in seinem Wissen über sein inneres Wesen ist es sehr eingeschränkt. Der moderne Magier ist zwar fähig auf den Grund des Meeres zu tauchen und auf dem Mond zu landen, aber er weiss wenig was in der Tiefe seines Bewussten vor sich geht. Er ist unfähig mit seinen Gefühlen, Impulsen und Begierden fertig zu werden, so dass sie sein dürfen, ohne einen Schaden anzurichten.
Die Kluft zwischen dem Äusseren und dem Inneren sind für viele Denker und Dichter die Ursache für das individuelle und das kollektive Übel, die unseren Zivilisation heimsuchen und ihre Zukunft bedrohen.
Das Leben ist reicher, weiter und anregender, aber gleichzeitig komplizierter und anstrengender geworden. Das schnell zunehmende Tempo, die unüberschaubaren Möglichkeiten, die es für die Befriedigung der Wünsche gibt und das komplizierte, wirtschaftliche Getriebe, in das es den Menschen verstrickt hat, stellen immer eindringlichere Anforderungen an seine Energie, seine mentalen Funktionen, seine Gefühle und seinen Willen.
Assagiolis vorgeschlagenen Gegenmassnahmen sind:
1. Entschleunigung der Aktivitäten
2. Entschlackung der Komplexität
3. Entwicklung der inneren Kräfte
Assagioli (1888-1974), der Gründer der Psychosynthese, sieht im Willen die zentrale konstruktive Kraft, welche Intuition, Antriebe, Gefühle und Vorstellungen des Menschen zu einer ganzheitlichen Entwicklung des Selbst lenkt. Drei wesentliche Schritte lernen uns, den Willen fokussiert einzusetzen.
1. Erkennen, dass es ein Wille existiert
2. Erkennen, dass man einen Willen hat
3. Erkennen, dass man Wille ist
MC: Beim Lesen unterschiedlicher Literatur sind mir zusammengefasst folgende Zitate aufgefallen.
Ich denke, also bin ich.
Zitat René Descartes, Philosophe, Mathematiker und Naturwissenschaftler, 1596-1650
Ich fühle, also bin ich.
Zitat, Antonio R. Domasio, Neurowissenschaftler 1944-ff
Ich will, also bin ich.
Zitat Proffessor Calò, Encyclopeida Italiana (darauf referenziert sich Assagioli) … ca. 17. Jrh.
MC: Das eine schliesst das andere nicht aus. Man könnte die drei ohne weiteres aneinander hängen: Ich denke, ich fühle und ich will, also BIN ICH.
Weitere Textstellen aus „Die Schulung des Willens“:
Schönheit, Freude, Will sind Erfahrungen, die schwer zu beschreiben sind. In einem bestimmten Augenblick, hat man ein lebendiges, unverkennbares inneres Erlebnis von seiner Realität und Natur.
Die Entdeckung des Willens in uns selbst führt zur Entdeckung unseres lebenden Selbst, das mit der Kraft ausgestattet ist zu wählen, sich in Beziehung zu setzen, uns Veränderungen in seiner eigenen Persönlichkeit, in anderen und in Umständen zustande zu bringen. Diese vergrösserte Bewusstheit, dieses Erwachen und diese Vision neuer, unbegrenzter Möglichkeiten für eine innere Erweiterung und für äusseres Handeln geben ein neues Gefühl von Vertrauen, Sicherheit, Freude – ein Gefühl von Ganzheit.
Der Wille hat einen leitende und eine regulierend Funktion; er gleicht aus und benutzt auf konstruktive Weise alle anderen Tätigkeiten und Energien des Menschen, ohne irgendeine von diesen zu unterdrücken.
Wille = Steuermann des Schiffes, er kenn den Kurs, die Strömungen, die Winde und die Wellen und kommt trotzdem zum Ziel.
Psychologische Funktionen
Wir unterscheiden zwischen acht unterschiedlichen, psychologische Funktionen, wobei die achte, der Wille, die stärkste ist, wenn es um die aktive Gestaltung des Lebens geht. Und es gebührt ihm deshalb eine besondere Aufmerksamkeit für die Schulung:
1. Empfindung (kalt, warum, hell, dunkel)
2. Gefühl (Freude, Trauer, Wut, Schönheit)
3. Emotion (Ärger, Eifersucht, Stolz, Bewunderung)
4. Impuls (Lust, Verlangen, Ekel, Angst)
5. Imagination (Vorstellungskraft)
6. Denken (vergleichen, rechnen, strukturieren, vernetzen)
7. Intuition (zukunftsorientiertes Vorstellungsvermögen, Ausblick, Weitsicht)
8. Wille (die Kraft zu wollen)
Einem Willen geht eine bewusste oder unbewusste Entscheidung voraus. Ohne diesen Impuls, bleibt er aus. Allerdings kann der Impuls aus dem Unbewussten gesteuert werden, oder eine Reaktion auf einen Instinkt sein. „Der Wille zu überleben, der Wille zu fliehen…
Bei den Bewusstseinsfeldern unterscheiden wir zwischen dem tieferen, dem mittleren und dem höheren Unbewussten. Dem Feld des Bewusstseins, das bewusste SELBST, das transpersonale SELBST und das kollektive Unbewusste (visuelle Darstellung in „Die Schulung des Willens“, Assagioli, Seite 22).
Aspekte im Entwurf des Willens
Wir betrachten nun den Willen aus unterschiedlichen Perspektiven.
Der starke Wille – steht für die Kraft des Wollens.
Der geschickte Wille – steht für die Klugheit und die Geschicklichkeit des Wollens
Der gute Wille – steht für Liebe, Mitgefühl und Ethik
Der transpersonale (spirituelle)Wille – steht für die Bewusstheit für das Ganze
Eigenschaften des Willens
1. Dynamik, Intensität (zwischen viktorianischem Willen und zügelloser Spontanität)
2. Beherrschung, Kontrolle, Disziplin (zur Regulierung anderer psychischer Funktionen)
3. Konzentration, Zielbewusstsein, Aufmerksamkeit (Bündelung der Energie)
4. Entschlossenheit, Entschiedenheit, Unerschütterlichkeit (Straffung eines Prozesses)
5. Beharrlichkeit, Ausdauer, Geduld (fördert Durchhaltevermögen langatmiger Aufgaben)
6. Initiative, Mut, Wagemut (unkonventionelle, furchtlose Entscheidungen)
7. Organisation, Integration, Synthese (Zusammenspiel aller psychischen Funktionen und Willes- Eigenschaften, Harmonisierung der Ambivalenzen, sowohl als auch in nützlichem Masse ausbalanciert.
Die Vereinigung von LIEBE und WILLE
Eine der Hauptursachen des heutigen Durcheinanders ist der Mangel an Liebe auf Seiten derer, die Willen haben, und der Mangel an Willen bei jenen, die gut und liebevoll sind. Das weist unverkennbar auf die dringende Notwenigkeit der Integration, der Vereinigung von Liebe und Wille.
Arten der Liebe
Selbstliebe
Die Liebe zu sich selbst beschreibt eine wohlwollende Beziehung zu sich selbst, sich annehmen, mit allem was dazu gehört. Es ist eine Liebe, der aller Egoismus fehlt, es ist das Bestreben, das eigene Potential zu nutzen, um ein Leben der höheren Qualität zu leben.
Damit ist nicht das Geltungsbedürfnis gemeint, das aus der Selbstverliebtheit entsteht, wo egozentrische und trennende Aspekte uns treiben: Verlangen nach Vergnügen, Besitz und Herrschaft.
Mütterliche Liebe
Die Mütterliche Liebe ist die Eigenschaft des Opferns, zeigt die willige Hingabe an Schutz und Sorge für das Kind, eine Hingabe, der die erforderliche Selbstverleugnung freudig akzeptiert wird.
Väterliche Liebe
Auch diese Liebe hat die Grundeigenschaft des Opfers, aber in einer anderen Art und Weise. Sie ist ausgelegt auf das Fördern und das Fordern der Nachkömmlinge. Was zuerst in Form von Versorgung angeboten wird, bekommt später eine Form von Autorität und Gehorsam.
Liebe zwischen Mann und Frau
Das ist das komplexeste Wesen der Liebe und führt auch am häufigsten zu Missverständnissen. Unter Eros verstehen wir die Anziehungskraft zwischen Mann und Frau, was das Bedürfnis hervorruft, sich zu verbinden und zu vereinen.
In Wirklichkeit ist die Liebe zwischen Mann und Frau eine Mischung von körperlicher, emotionaler, mentaler und spiritueller Anziehung in einem Verhältnis, das sich bei jeder Beziehung weitgehend unterscheidet und sich im Verlaufe der Zeit ändert.
Die bekanntesten Aspekte der Liebe sind Leidenschaft, Sentimentalität und Idealismus.
Die universelle Liebe
Unter der universellen Liebe verstehen wir die brüderliche Liebe, die altruistische und die humanitäre Liebe. Obwohl diese durch ein Mitgefühl für menschliches Leid erweckt und verstärkt werden können, entstammen sie grundsätzlich einem Gefühl der Identität mit unsren Brüdern und Schwestern oder wie im Beispiel der „franziskanischen Liebe“ oder im Buddhismus beschreiben ist, die Liebe zu allen lebendigen Geschöpfen (Die Kraft zu lieben, Martin Luther King).
Unpersönliche Liebe
Die unpersönliche Liebe ist eine Zuneigung zu Ideen und Idealen. Auch diese Liebe kann zu Hingabe und hochgradiger Selbstaufopferung führen. Nicht selten sind gerade hier fanatische Strömungen festzustellen (fixe Idee).
Die Liebe zu dem Grösseren
Ob wir es Gott oder universelles Wesen nennen, ob wir von kosmischen Geist oder einer höchsten Realität reden, es geht immer um Ehrfurcht, um Verwunderung und Verehrung gegenüber dem wunder Natur, begleitet von einem Drang, sich mit dieser Wirklichkeit zu vereinen.
Dieses Gefühl war in dem Zeitalter und in jedem Land vorhanden und hat die vielen verschiedenen religiösen und spirituellen Traditionen und Formen der Verehrung gemäss den herrschenden kulturellen und psychischen Bedingungen geschaffen.
Die Beziehung zwischen Liebe und Wille
Alle Arten der Liebe haben eine bestimmte Beziehung zum Willen und seinen Aspekten. Im individuellen Leben geht es darum, die persönliche Beziehung unter den persönlichen Umständen zu identifizieren und auszubalancieren. LiebeWille ist die stärkste Form der Lebensenergien.
Liebe und Wille sind beim einzelnen gewöhnlich im umgekehrten Verhältnis vorhanden. Damit ist gemeint, dass diejenigen, bei denen die Liebe vorherrscht, die Tendenz haben, weniger Willen zu besitzen, und dass sie dazu neigen, wenig Gebrauch von dem zu machen, den sie haben, während es denjenigen, die mit einem starken Willen ausgerüstet sind, oft an Liebe mangelt oder sie sogar ihr Gegenteil zur Schau tragen. Dieses universelle Gleichgewicht zwischen Liebe und Willen kann die wesentlichen Unterschiede in der Qualität, der Art und der Ausrichtung der zwei Aspekte selbst noch weiter verstärkt werden.
Die Liebe, die anziehend, magnetisch und mitteilsam ist, neigt dazu, sich zu verbinden und zu vereinen. Auf der anderen Seite hat der dynamische Wille die Tendenz, affirmativ (undifferenziert), trennend und beherrschend zu sein; er neigt dazu, eine Verbindung der Abhängigkeit herzustellen. Und es ist klar, dass diese Unterschiede zu einer wirklichen Gegensätzlichkeit führen können.
Das Prinzip der Synthese
Die Synthese von Liebe und Wille hat eine unentwegte Wachsamkeit, eine beständige Bewusstheit von Augenblick zu Augenblick zur Voraussetzung. Verschiedenen aktuelle spirituelle Bewegungen und Ansätze legen den richtigen Nachdruck auf diesen Punkt. Wachsamkeit und Bewusstheit wurden vor allem im Osten weitgehend erkannt und geübt (Bewusstheit der inneren Gegenwart).
In der Synthese bleibt es nicht in der Beobachtung dessen stehen, was sich in uns selbst und in der Aussenwelt „ereignet“. Sie macht die aktive Einmischung und Verpflichtung des Selbst möglich, das nicht nur ein Beobachter, sondern auch ein Wollender, ein Leiter des Spieles der verschiedenen Funktionen und Energien ist. Dies kann durch die Anwendung des Prinzips der Selbstidentifikation in die Tat umgesetzt werden. Nicht der Kompromiss von Liebe und Wille wird angestrebt, sondern die Synthese LiebeWille.
Der Unterschied zwischen einer solchen Synthese und einem blossen Kompromiss ist fundamental. So ist zum Beispiel der Kompromiss zwischen Enthusiasmus und Depression die Unberührtheit. Die Synthese der beiden jedoch führt zu heiterer Gelassenheit. An einem anderen Beispiel ist der Kompromiss zwischen blindem Optimismus und ängstlichem Pessimismus der praktische Realismus, in der Synthese wandelt es sich in eine klare Sicht der Realität.
Die Polarität zwischen „Geist“ und „Herz“, zwischen Vernunft und Gefühl (Logos und Eros) wird zunächst einmal durch die Erkenntnis ihrer jeweiligen Funktion und des legitimen Handlungsfeldes dieser zwei Funktionen reguliert, so dass keine die andere beherrscht. Darauf kann eine gegenseitige und wachsende Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Durchdringen der Leiden folgen, was schliesslich zu einer Synthese führt, die Dante so treffend mit den Worten „intellektuelles Licht voller Liebe“ ausdrückte.
Die Polarität zwischen Empfindsamkeit und Empfänglichkeit (Pathos, weiblich) und Dynamik oder bejahendem Willen (Ethos, männlich), in einem weiteren Sinne kann ebenfalls zuerst durch eine ausgeglichenen Anpassung aneinander beherrscht werden, die dann durch eine schöpferische Synthese ersetzt wird.
Psychoenergie
Angelika Reutter, hat sich in ihrer Vergangenheit intensiv unter vielem anderen mit esoterischen Prinzipien verschiedener Strömungen, zudem mit den Nervenzentren, aus dem östlichen bekannt als die sieben Chakras, weiter mit der Lehre der Psychoanalyse von Carl Gustav Jung und der Geisteswissenschaft der Antroposophie von Rudolf Steinerauseinandergesetzt. Erkenntnisse und eine Fülle von Erfahrungen fliessen in die von ihr begründete Psychoenergie ein.
In der Ursachen-, Wirkungs- und Beziehungserklärung stützt sich Psychoenergie weitgehend auf die Prinzipien der Psychosynthese ab. Hingegen unterscheiden sich die Methoden der Transformation im Wesentlichen dadurch, dass die Lebnesenergien in Drüsen und Nervenzentren der menschlichen Organismus gezielt und systematisch aktiviert, reaktiviert und ausbalanciert werden. Eine ausdrückliche Polarität wird durch ein SOWOHL ALS AUCH, auch bekannt durch den Ausdruck des Einmittens oder Zentrierens ersetzt, ausgegangen vom Hypothalamus, der Herzdrüse über dem Solarplexus.
Aus der Homepage von Angelika www.angelikareutter.ch
Psychoenergie – Therapie ist eine Methode, unbewusste und unterliegende Energiedynamiken – Muster, die den Ausdruck des eigenen Potenzials verhindern – direkt auf der energetischen Ebene zu erkennen, zu differenzieren und zu lösen. Durch eine bewusste, innere Wertehaltung werden die stärksten, gegensätzlichen Lebenskräfte Liebe und Wille in uns zum LiebeWille verbunden. Diese Lebensenergie ermächtigt uns selbst: Mit Freude hören wir auf die Intelligenz der Seele. Sie lehrt uns, mit Herz und Verstand zu denken, zu fühlen, zu wollen und zu handeln.
Aus der Perspektive der Psychoenergie – Therapie, die den Menschen als Ganzes sieht und versteht, erwächst ein lebendiger Zugang zur spirituellen Quelle im Menschen. Aus dieser eigenen, inneren Tiefe schöpfen Psychoenergietherapeutinnen und Therapeuten Vertrauen und Kraft, um mit Zuversicht intensive Wachstumsprozesse zu begleiten. Es ist innerer Auftrag der Psychoenergie – Therapie, unterliegende Energien und ihr Potenzial zu erkennen, absichtslos zu akzeptieren und den freien Willen des Menschen zu respektieren.
MC: Liebe als zentraler Begriff von Spiritualität wird als reine Empfindung ent-dogmatisiert, personalisiert und individualisiert. In der Überzeugung, dass das Gute in uns steckt, des Göttliche im Menschen, der ein klares Verständnis von Gerechtigkeit, Gleichstellung und Ressourcenverteilung für alles Leben, motiviert Angelika diese innere Schatz in jeden Mensch freizusetzen und der Menschheit zur Verfügung zu stellen. Dieser innere Schatz zeichnet sich aus durch Vertrauen in sich, die andere sowie in das Leben und seine Entwicklung selbst. Die Juwelen sind Gegenwärtigkeit und Achtsamkeit und die Bewusstheit, eine Wahl zu haben, Dinge verändern zu können und die Verantwortung für sich, sein Leben und die persönliche Lebensaufgabe wahrzunehmen.
MC: Mit der Synthese von humanitärer Psychologie, beziehungsweise der Psychosynthese und der spirituellen Kraft von menschlicher und kosmischer Energie, in Form von einer konzentrierten, gezielten und beharrlichen Arbeit mit den Energiezentren im menschliche Organismus ist Transformation effizient und nachhaltig. Programmierung und Umprogrammierung von Mustern und Glaubenssätzen dringen bis in das Zellbewusstsein vor und können kann und zu nachweisbaren Veränderungen im Neocortex, dem jüngst entwickelten Teil des Gehirns, führt. Die Tatsache, dass gerade die Zentren im Gehirn, die für Empfindungen zuständig sind, gemäss aktuellster neurologischer Wissenschaft das schnellste Wachstum ausweisen, lässt vermuten, dass der Mensch, als höchstentwickeltes Wesen evolutionär in einer Ära ist, wo Entwicklungen dieser Art begünstigt sind und offenbar auch die Antwort auf die heutige desolate Situation im Weltgeschehen beinhalten.
Die Lösung aller Fragen, die uns beschäftigen ist LiebeWille, Verantwortung und Nachhaltigkeit.
Zusammenfassung von Monica Camuglia, 14. Februar 2011
